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FM-Solutionmaker: Gemeinsam Facility Management neu denken

BIM in einfacher Sprache

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Ein Bild des Hauses ist noch kein Haus. Sein Wert liegt darin, dass Menschen mit ihm besser handeln können.

Ein digitales Gebäudemodell verbindet Räume, Bauteile und Anlagen mit Wissen über Maße, Materialien und Funktionen. Die Methode ist mehr als ein Computerprogramm. Sie dient dem gemeinsamen Planen, Bauen und Betreiben. Frage zuerst, welche Entscheidungen sie erleichtern soll. Lege fest, welche Informationen wann gebraucht werden. Erfasse auch vorhandene Gebäude. Beschreibe nur so genau, wie es der Aufgabe dient.

Ein volles Modell ist nicht immer ein hilfreiches Modell.

Vom Bedarf ausgehen

Viele Augen sehen mehr. Doch sie müssen nicht alle gleich sehen.

Bringe Planung, Bau und späteren Betrieb früh zusammen. Höre Beschäftigten und ihrer Vertretung zu. Nicht alle gehen, sehen, hören oder lernen gleich. Erprobe im Modell, ob Wege und Räume allen dienen. Erkläre Bilder auch mit Worten. Gib Zeit zum Lernen. Kläre, wer Informationen erstellt, prüft und freigibt. Vereinbare Leistungen, Rechte, Termine und nötige Mittel. Halte einen gemeinsamen, geordneten Ort für Daten bereit.

Ein Werkzeug soll Wissen teilen, nicht Menschen ausschließen.

Ein kleiner Stein lässt sich leichter bewegen als eine fertige Mauer.

Führe die Modelle der Fachleute zusammen. Prüfe, wo Leitungen einander stören. Lass Platz für Reinigung, Reparatur und den Austausch großer Teile. Erprobe Bauabläufe, Licht und Energiebedarf. Vergleiche Mengen, Termine und Kosten. Betrachte verschiedene Lösungen, bevor Material bestellt wird. Prüfe die Annahmen hinter den Berechnungen. Auch ein automatisch erkanntes Problem braucht fachliche Bewertung. Das Modell hilft beim Prüfen. Es übernimmt keine Verantwortung.

Was früh gemeinsam geklärt wird, muss später nicht mit Kraft erzwungen werden.

Ein klarer Spiegel zeigt auch den Riss.

Vergleiche das Modell mit dem wirklich Gebauten. Gib Räumen und Anlagen eindeutige Kennzeichnungen. Verknüpfe Anleitungen, Prüfberichte und offene Mängel mit den passenden Bauteilen. Kennzeichne fehlende Angaben. Prüfe vor der Übergabe, ob die Informationen im Alltag nutzbar sind. Ein vollständiges Modell beweist keine funktionierende Anlage. Sorge für fachliche Prüfungen und klare Freigaben. Kläre, wer offene Aufgaben erledigt. Übergib Wissen, nicht bloß Dateien.

Ein gezeichnetes Geländer schützt niemanden vor einem wirklichen Sturz.

Ein Fluss bleibt lebendig, weil sein Wasser weiterzieht.

Pflege das Modell, wenn Räume und Anlagen sich ändern. Plane Zeit, Geld und geschulte Menschen dafür ein. Schütze vertrauliche Daten und sichere ihre Wiederherstellung. Nutze offene Dateiformate. Bewahre den Zugang auch beim Wechsel einer Firma. Halte fest, welche Materialien verbaut sind und wie sie getrennt werden können. Nutze dieses Wissen für Pflege, Umbau und Wiederverwendung. Vergleiche Nutzen und Aufwand über viele Jahre. Bewahre, was noch dient.

Das Haus muss nicht seinem alten Bild gleichen. Das Bild muss dem Leben im Haus folgen.