Building Information Modeling: Konzept der Transformation
Building Information Modeling (BIM) gilt längst nicht mehr nur als digitales Planungsinstrument, sondern entwickelt sich zu einem zentralen Transformationskonzept für die Bau- und Immobilienwirtschaft. Im Fokus steht nicht mehr allein das 3D-Modell, sondern die Etablierung eines datenbasierten, kollaborativen und lebenszyklusorientierten Informationsmanagements, das alle Phasen eines Gebäudes – von Planung über Bau und Betrieb bis Rückbau – strukturiert und digital verknüpft.
Das „Konzept der Transformation“ beschreibt den Wandel von einer projektbezogenen Anwendung hin zu einem unternehmensweiten, strategisch integrierten BIM-System, das als digitale Grundlage für Facility Management, ESG-Reporting, Betreiberverantwortung und Investitionssteuerung dient. Das Konzept der Transformation im Kontext von BIM bedeutet: weg von der Modellinsel – hin zum integrierten, lebenszyklusfähigen Informationssystem. Nur durch eine systematische, strategisch gesteuerte Weiterentwicklung wird BIM zum Steuerungsinstrument für Betrieb, ESG, Flächen und Investitionen.
Facility Management ist dabei nicht Endnutzer, sondern aktiver Mitgestalter – in Datenstruktur, Prozessintegration und Organisation. Der digitale Zwilling wird so vom Projektprodukt zur betrieblichen Plattform.